Ab dem neuen Schuljahr 2026/27 steht den Kindern, Familien und dem pädagogischen Personal das neue BiZ Fellengatter zur Verfügung. „Wir freuen uns sehr auf die Eröffnung des Bildungszentrums, mit dem die bisherige Volksschule und der Kindergarten in Fellengatter ersetzt werden, da diese Einrichtungen nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprochen haben“, erklärt Vizebürgermeisterin Mag. Michaela Gort.
Gleichzeitig wird der Kindergarten Amerlügen mit Beginn der Sommerferien geschlossen. Dieser Kindergarten war im Jahr 2010 eingerichtet worden, nachdem alle Gemeinden gesetzlich verpflichtet wurden, Kinder ab drei Jahren mit einem Kindergartenplatz zu versorgen. „Auch während der Bauphase des Bildungszentrums Fellengatter war Amerlügen für uns eine wichtige Stütze, um eine qualitätsvolle Elementarbetreuung gewährleisten zu können“, so Michaela Gort.
Nach 16 Jahren wird der Kindergarten Amerlügen nun geschlossen. Einerseits sind nur mehr vier Kinder aus Amerlügen angemeldet, andererseits gehen die Anmeldezahlen insgesamt deutlich zurück: Während im laufenden Schuljahr noch 218 Kinder in den Frastanzer Kindergärten betreut wurden, sind es ab Herbst nur noch 199. Dadurch reduziert sich die Anzahl der Gruppen ab dem Schuljahr 2026 um zwei.
Neue Kibe in Fellengatter
Gleichzeitig entsteht mit der neuen Kleinkindbetreuungseinrichtung (Kibe) im Bildungszentrum Fellengatter ein wertvolles zusätzliches Angebot für die jüngsten Kinder. Dort stehen moderne und optimal ausgestattete Räumlichkeiten für eine bestmögliche Förderung zur Verfügung. Die Bündelung von Kleinkindbetreuung, Kindergarten und Volksschule unter einem Dach ermöglicht zudem besonders sanfte Übergänge zwischen den einzelnen Bildungsstufen.
Mit Sorge blickt Michaela Gort hingegen auf eine andere Entwicklung: „Während es früher leichter möglich war, Gruppen zu teilen und entsprechend Personal einzusetzen, sind die Vorgaben des Landes mittlerweile deutlich restriktiver geworden.“ Auch Sandra Ebenhoch, B.Ed., die im Rathaus für den Bereich Kindergarten- und Kleinkindbetreuung verantwortlich ist, bestätigt: „Die Abrechnung erfolgt strikt nach Kinderzahlen.“
Da auch die Nachfrage nach Nachmittagsbetreuung spürbar zurückgegangen ist, müssen Gruppen gemäß den Landesvorgaben zusammengelegt werden. Diese Entwicklung hat unmittelbare Auswirkungen auf das Personal: Insgesamt müssen elf Assistenzkräfte die Gemeinde verlassen. Zwei weitere Stellen werden im Assistenzbereich durch pädagogische Fachkräfte ersetzt, zusätzlich erfolgen zwei Neueinstellungen für die Kibe im Bildungszentrum Fellengatter.
Bestmögliche Betreuung
„Die Marktgemeinde Frastanz wird weiterhin alles daransetzen, eine bestmögliche Betreuung in den Kindergärten und Kinderbetreuungseinrichtungen sicherzustellen. Dabei können wir auf ein äußerst engagiertes und hervorragend ausgebildetes Team bauen“, betont Vizebürgermeisterin Michaela Gort. Gleichzeitig verweist sie auf die vorausschauende Arbeit der vergangenen Jahre: „Bereits vor meiner Zeit wurde hier von den Verantwortlichen sehr umsichtig und vorausschauend gearbeitet.“
