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Standortentwickler Prisma an Bord

Für die Weiterentwicklung des Frastanzer Ortszentrums hat die Marktgemeinde die Firma Prisma ins Boot geholt.

Ein belebtes Dorfzentrum mit gemütlichen Cafés, Bars, Geschäften und unterschiedlichen Wohnformen: Frastanzer Architekten haben zu dieser Zukunftsvision im Jahr 2017 einen Masterplan erarbeitet. Der Saminapark und das in Bau befindliche Hefel-Projekt „Hauptmann Frick“ fügen sich in diese Masterplanung ein. Um die Zentrumsentwicklung weiter voranzutreiben, hat die Marktgemeinde Frastanz jetzt die international erfolgreiche Dornbirner Firma Prisma an Bord geholt.

Die Marktgemeinde hat mit dem schon 2011 gestarteten Entwicklungsprozess durch aktive Bürgerbeteiligung und mithilfe engagierter Frastanzer Architekten klare Richtlinien für die langfristige Entwicklung des Ortszentrums erarbeitet. „Für die Umsetzung der ehrgeizigen Pläne brauchen wir Partner, die an unsere Zukunftsvisionen glauben und auch bereit sind, dafür Geld in die Hand zu nehmen“, fasst Bürgermeister Walter Gohm zusammen: So, wie das E-Werke und Raiffeisenbank beim Saminapark, Hefel-Wohnbau beim Projekt Hauptmann Frick Straße oder auch Friseur Thomas Moll bei der Erweiterung seines Geschäftes gemacht haben.

Auf der Suche nach möglichen Partnern für weitere Zentrumsprojekte ist Bürgermeister Walter Gohm bei der in ganz Österreich und in Deutschland erfolgreichen „Prisma Standort- und Regionalentwicklung GmbH“ in Dornbirn vorstellig geworden. Nach mehreren Vorgesprächen haben Prisma-Vorstand Bernhard Ölz, Vorarlberg-Geschäftsführer Nikolaus Ess und Projektentwickler Christian Dosch dem Gemeindevorstand, der Projektgruppe und Mitarbeitern aus der Gemeindeverwaltung Ende Februar ihren Zugang zum Thema Zentrumsentwicklung erläutert.

Im Unterschied zu klassischen Bauträgern ist Prisma auf die Entwicklung von ganzen Quartieren spezialisiert, wie anhand einiger bereits umgesetzter Projekte (z.B. dem Garnmarkt in Götzis) aufgezeigt wurde. Prisma verfügt dafür über ausreichend Know-how und entsprechende Netzwerke. Nach entsprechenden Beratungen in den zuständigen Gremien hat die Gemeindevertretung Ende Mai einstimmig beschlossen, gemeinsam mit der Prisma weitere Umsetzungsschritte zu konkretisieren.

„Wir haben auf diesem Planungsgebiet eine Fläche von ca. 5.000 Quadratmetern zur Verfügung, die es gilt, nachhaltig und gehaltvoll zu entwickeln. Da geht es um Begegnungszonen, Treffpunkte, ansprechende Gestaltung und vieles mehr“, erläutert Bgm. Gohm. Dafür müsse man sich auch die notwendige Zeit geben. „Wir wollen schließlich nicht irgendetwas kopieren, sondern ein Zentrumsprojekt entwickeln, das selbst zum Vorbild für andere werden kann“, so Gohm. Bis in etwa zwei Jahren will man konkrete Ergebnisse präsentieren.
 

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