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Schülerinnen und Schüler gestalten die Zukunft des Pausenhofs mit

06.07.2026 | Pläne für die Entsiegelung der Mittelschule.

©Marktgemeinde Frastanz

Mit der Frage, wie der Pausenhof der Mittelschule Frastanz in Zukunft aussehen soll, haben sich 95 Schülerinnen und Schüler der ersten und zweiten Klassen intensiv beschäftigt. Ihre Ideen sind ein wichtiger Beitrag für die geplante Entsiegelung und Neugestaltung des Schulplatzes.

Im Rahmen des LEADER-Projekts „BODAguat – Einfach entsiegeln und begrünen“ fanden an der Mittelschule Frastanz Workshops mit der Referentin Kerstin Riedmann vom Verein Bodenfreiheit statt. An zwei Projekttagen setzten sich die Klassen 1a, 1b, 2a und 2b mit den Auswirkungen von Bodenversiegelung auseinander und entwickelten gemeinsam Ideen für einen zukunftsfähigen Pausenhof. 

Die Kinder und Jugendlichen machten sich Gedanken darüber, wie ihr Schulplatz künftig aussehen könnte, entwarfen Plakate und hielten ihre Wünsche fest. Die Vorschläge reichten von Grünflächen, Bäumen und Sitzgelegenheiten bis hin zu Brunnen, Bewegungsbereichen und weiteren Aufenthaltsmöglichkeiten. Nicht alle Ideen werden sich umsetzen lassen, doch sie zeigen, welche Vorstellungen die Schülerinnen und Schüler von einem Pausenhof haben.

Versiegelte Flächen aus Asphalt oder Beton können weder Wasser speichern noch zur Kühlung der Umgebung beitragen. Gleichzeitig gehen wichtige Lebensräume für Pflanzen und Tiere verloren. Begrünte und entsiegelte Flächen hingegen verbessern das Mikroklima, fördern die Artenvielfalt und erhöhen die Aufenthaltsqualität. Schattenspendende Bäume, neue Spiel- und Begegnungsräume sowie versickerungsfähige Böden können einen Schulhof nicht nur attraktiver, sondern auch widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels machen. Aus diesem Grund soll der stark versiegelte Bereich der Mittelschule Frastanz großteils entsiegelt, durch zusätzliche Grünflächen aufgewertet und die Zufahrt zur Schule verkehrsberuhigt gestaltet werden.

Dank für Kreativität 
Dass die Ideen der Jugendlichen ernst genommen werden, wurde Anfang Juli nochmals sichtbar. Als Anerkennung für das Engagement bedankte sich die Marktgemeinde bei den beteiligten Klassen und überreichte Eisgutscheine. Vizebürgermeisterin und Obfrau des Ausschusses Soziales und Integration, Michaela Gort, lobte dabei die Beteiligung der Jugendlichen: „Die Schülerinnen und Schüler haben sich mit viel Kreativität und Engagement eingebracht. Es freut mich besonders, dass ihre Ideen nun in die weitere Planung einfließen und sie damit aktiv an der Gestaltung ihres Schulumfelds mitwirken können.“