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Rechnungsabschluss einstimmig angenommen

14,5 Millionen Euro hat die Marktgemeinde Frastanz im Jahr 2015 eingenommen und ausgegeben. Der Rechnungsquerschnitt ergibt in der laufenden Gebarung ein Plus von 1,5 Millionen Euro, in der Vermögensgebarung ein Minus von 712.000 Euro und das Ergebnis der Finanztransaktion (Beteiligungen, Rückzahlung von Finanzschulden, Tilgungen etc.) ein Minus von 820.000 Euro. Der Schuldenstand konnte um 138 Euro auf nunmehr 944 Euro pro Kopf der Bevölkerung gesenkt werden.

Die von Bürgermeister Mag. Eugen Gabriel bei der Gemeindevertretungssitzung am 25. Mai 2016 präsentierten „nackten Zahlen“ zum Rechnungsjahr 2015 sind in vieler Hinsicht positiv: Sie stellen der Marktgemeinde ein sehr positives Zeugnis aus, was die im Gemeindegesetz verankerten Prinzipien der Sparsamkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit aller Ausgaben anlangt.
- Nach den „Maastricht Kriterien“ erwirtschaftete die Marktgemeinde einen Gewinn von annähernd 400.000 Euro.
- Die Einnahmen aus der Kommunalsteuer sind gegenüber dem Vorjahr um 108.000 Euro auf fast 1,9 Millionen Euro gestiegen. Daher ein Dank an alle Frastanzer Betriebe.
- Die aushaftenden Darlehen in Höhe von 5,8 Millionen Euro zu Jahresbeginn konnten durch Rückzahlungen auf 5,1 Millionen reduziert werden.
- Von den offenen Beträgen sind über 92 Prozent sogenannte „rentierliche Schulden“ - es sind Kredite für Kanal- und Wasserbau, deren Rückzahlung durch Wasser- und Kanalgebühren gesichert sind.
- Hinzu kommen noch die Haftungen für die Gemeindeimmobiliengesellschaft (Vbg. Mittelschule, Arzthaus) in Höhe von ca. 3,96 Millionen Euro.

Neben diesen und weiteren positiven Kenndaten ging Finanzreferent Bgm. Gabriel aber auch auf die Ursachen für den gegenüber dem Voranschlag geringeren Rechnungsabschluss (- 2,55 Millionen Euro) ein: Einige Projekte, für die man im Jahr 2015 investieren wollte, konnten aus verschiedenen Gründen nicht wie geplant vorangetrieben werden. Das betrifft unter anderem die Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung auf der Bazora, das Projekt Bildungszentrum Hofen oder auch den Hochwasserschutz an der Ill. Diese und weitere Vorhaben sind für Frastanz wichtig und vorerst nur „aufgeschoben, aber nicht aufgehoben“, wie Bgm. Gabriel betonte. Entsprechend höher werden deswegen die Ausgaben in den Budgets der nächsten Jahre ausfallen.
Der vorgelegte Rechnungsabschluss mitsamt der Erklärungen und Interpretationen des Finanzreferenten gab es die einhellige Zustimmung der Gemeindevertretung.

Wichtige Budgetdaten auf der Ausgabenseite:
Sozialfonds 1.365.000 Euro
Spitalfonds 1.280.000 Euro
Schulen, Kindergärten u. Kinderbetreuung 2.393.000 Euro
Straßen- u. Wasserbau, Verkehr 1.377.000 Euro
Dienstleistungen 3.470.000 Euro

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