- Neue Spürnasenecke im Bildungszentrum Hofen offiziell eröffnet
- Spielerischer Zugang zu MINT-Themen für Kinder im Kindergartenalter
- Ergänzende Nutzung der Spürnasenecke auch durch die Volksschule Hofen
- Umsetzung dank Unterstützung der WIGE Frastanz
„Komm, wir gehen zu den Forschern, das macht Spaß…“ sangen die Kinder gemeinsam bei der Eröffnung der Spürnasenecke im Bildungszentrum Hofen. Der durch die WIGE Frastanz geförderte Lernraum lädt zum Entdecken, Experimentieren und Forschen ein und ist bereits fixer Bestandteil des pädagogischen Alltags zur Stärkung der frühkindlichen MINT-Bildung.
Bei der offiziellen Eröffnung am 17. April 2026 zeigte sich eindrucksvoll, wie selbstverständlich die Spürnasenecke bereits Teil des pädagogischen Alltags geworden ist. Die Pädagoginnen nutzen den Bereich schon regelmäßig. Bei der Eröffnung führten die Kinder selbstbewusst mehrere Experimente vor und erklärten den Erwachsenen ihre Beobachtungen.
Die Spürnasenecke ist als fixer Experimentier- und Forschungsraum konzipiert und richtet sich in erster Linie an Kinder in elementarpädagogischen Einrichtungen. Die Volksschule Hofen greift das Angebot jedoch auch auf und nutzt die Spürnasenecke ergänzend im Unterricht. Direktor Herbert Zottele betont die Bedeutung der frühen Begegnung mit forschendem Lernen, die einen wertvollen Übergang zwischen Kindergarten und Schule ermöglicht. Ausgestattet mit kindgerechten Labormöbeln, Forscherutensilien und einer Vielzahl an Versuchsanleitungen ermöglicht die Spürnasenecke einen spielerischen Zugang zu naturwissenschaftlichen und technischen Themen. Fragen stellen, ausprobieren, beobachten und Schlüsse ziehen stehen dabei im Mittelpunkt.
Initiiert wurde der Erwerb der Spürnasenecke von der pädagogischen Leiterin der Kinderservice-Stelle der Marktgemeinde Frastanz, Sandra Ebenhoch. Ihr war es ein besonderes Anliegen, frühzeitig einen Raum zu schaffen, in dem Kinder selbstständig forschen können: „Wir wollen, dass unsere pädagogischen Fachkräfte nicht nur die Experimente theoretisch kennen, sondern auch selbst Freude am Forschen und Entdecken erleben und diese Begeisterung an die Kinder weitergeben. Kinder sollen Fragen stellen, ausprobieren und Zusammenhänge verstehen und dies begleitet von Fachkräften, die selbst neugierig und interessiert sind“, betont Sandra Ebenhoch.
Bereits vor der offiziellen Eröffnung fand eine Schulung für die Pädagoginnen statt, bei der die Materialien praxisnah erprobt wurden. Dieser Schritt war entscheidend dafür, dass die Spürnasenecke nun aktiv und regelmäßig genutzt wird.
Wie lebendig und alltagsnah die Arbeit mit der Spürnasenecke ist, zeigte Angelika Summer, Leiterin des Kindergartens Hofen, bei der Eröffnung anhand zahlreicher liebevoll ausgewählter Bilder aus dem Alltag der Kinder. Sie verdeutlichte damit, wie selbstverständlich die Kinder forschen, ausprobieren und ihre eigenen Entdeckungen machen und wie wertvoll dieser Lernraum für ihre Entwicklung ist.
Rund 10.000 Euro der Kosten der Spürnasenecke, die insgesamt rund 20.000 Euro kostet, wurden durch die WIGE Frastanz finanziert. Die Unterstützung der regionalen Wirtschaft ermöglicht es, innovative Bildungsprojekte wie dieses nachhaltig umzusetzen. WIGE Frastanz-Obmann Rainer Hartmann betonte bei der Eröffnung die Bedeutung solcher Projekte für den Standort: „Frühe Bildungsimpulse sind ein wichtiger Baustein für die Zukunft. Wenn Kinder bereits im jungen Alter Freude am Forschen und Entdecken entwickeln, investieren wir nachhaltig in Wissen, Neugier und in die Fachkräfte von morgen.“
Auch Bürgermeister Walter Gohm unterstrich bei der Eröffnung die Bedeutung frühkindlicher Bildungsangebote für die Marktgemeinde Frastanz: „Mit der Spürnasenecke schaffen wir einen Rahmen, in dem Kinder frühzeitig lernen, Fragen zu stellen und selbstständig Lösungen zu finden. Solche Angebote ergänzen die pädagogische Arbeit sinnvoll und stärken die Bildungsqualität in unserer Marktgemeinde.“
