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Marktgemeinde Frastanz sichert sich Grundstück im Ortszentrum

Die Frastanzer Gemeindevertretung hat in ihrer jüngsten Sitzung am 05. März 2020 einen Nachtragsvoranschlag beschlossen und dem Erwerb eines Privatgrundstücks zwischen Bildungszentrum Frastanz-Hofen und dem alten Kindergarten einstimmig zugestimmt.

Der Ortskern verändert sich derzeit laufend. Seit dieser Aufnahme im Sommer 2019 hat sich wieder viel getan. (Fotoquelle: tm-hechenberger)

„Mit diesem Grundstückskauf schaffen wir eine noch bessere Grundlage, um das Zentrum von Frastanz weiter aktiv zu gestalten“, ist Bürgermeister Walter Gohm überzeugt. Denn im Ortskern geht die Zentrumsentwicklung auch nach der Eröffnung des Saminaparks im September 2019 weiter. Ein sichtbares Zeichen sind neben den Baufortschritten beim Bildungszentrum Frastanz-Hofen die Baggerarbeiten  in der Hptm.-Frick-Straße. Nach dem Spatenstich am 04. März 2020 hat die Hefel Wohnbau AG mit  der Umsetzung begonnen.

Das Unternehmen investiert rund 5,3 Millionen Euro in den Bau einer Wohnanlage samt integrierten Handels- und Dienstleistungsflächen nach Plänen des Architektenduos Nachbaur Cukrowicz. In den zwei neuen Gebäuden entstehen insgesamt 34 Zwei-, Drei- und Vierzimmerwohnungen sowie zwei Geschäftsflächen und eine Tiefgarage. Die Nutzfläche beträgt insgesamt rund 2.500 Quadratmeter.

Zukunftspläne
Das Projekt der Hefel Wohnbau AG ist auf den Masterplan für das Frastanzer Ortszentrum aus dem Jahr 2016 abgestimmt. Im Masterplan wurde das künftige Dorfzentrum großräumig betrachtet und die Bereiche zwischen Rathaus, Kirche, Volksschule und altem Kindergarten einbezogen. Neben Wohnflächen ist im Masterplan ein Dorfplatz mit Gastronomiebetrieben, Geschäften und Büros vorgesehen. Der motorisierte Verkehr soll beruhigt, aber nicht ausgeschlossen werden. Für Fahrradler und Fußgänger sind neue Wege - und eine neue Brücke über die Samina - angedacht. Das sanierungsbedürftige Rathaus sollte sich nach einhelliger Auffassung der Architekten zu einem multifunktionalen Gemeindehaus entwickeln.

Wie das Gebiet „Schmittengasse – Auf Kasal – Im Nislis“ in Zukunft aussehen könnte, haben Frastanzer Architekten in der Gemeindevertretungssitzung am 30.01.2020 vorgestellt. Walter Müller, Peter Schneider, Martin Summer und Bautechniker Markus Amann präsentierten dabei ihre Ideen und Visionen. In ferner Zukunft sei dort kein Platz für Industriebetriebe, wie sie derzeit auf dem Carbotech-Gelände noch vorhanden sind. Stattdessen könne dort nach Ansicht der Architektengruppe, die schon an der Masterstudie für die Entwicklung des Ortszentrums beteiligt war, ein zentrumsnahes Wohngebiet mit kleinen Dienstleistungsbetrieben und viel Platz für Naherholung und Grünraum geschaffen werden. Die Zukunftspläne werden jetzt den Gemeinde-Ausschüssen zur weiteren Beratung übergeben. Anschließend werden Gespräche mit den Grundeigentümern geführt.

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