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Hohe Auszeichnung für Bildungszentrum Hofen

Das BiZ Hofen in Frastanz hat am 06.12.2021 den Staatspreis für „Architektur und Nachhaltigkeit“ vom Klimaschutzministerium erhalten.

(von links nach rechts) Die Bauamtsmitarbeiter Markus Taxauer u. Philipp Szolga, Alt-Bürgermeister Mag. Eugen Gabriel, Gebäudetechniker Peter Tiefenthaler, Bauamtsleiter Ing. Robert Hartmann, Bürgermeister Walter Gohm und der Bauamtsmitarbeiter Ing. Martin Gassner. Online zugeschaltet Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

72 Projekte aus ganz Österreich – vom Schulbau über Wohnanlagen bis hin zum Gewerbebau – bewarben sich für die renommierte Auszeichnung. Das Bildungszentrum Hofen in Frastanz wurde von einer unabhängigen Jury für die zehn besten Projekte nominiert. Am Nikolaustag erhielt das markante Gebäude im Ortszentrum letztendlich den Staatspreis für Architektur und Nachhaltigkeit von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler.

Die Basis für die qualitative Bewertung der eingereichten Projekte bildet neben der architektonischen Analyse der „klimaaktiv Standard“ für nachhaltiges Bauen und Sanieren. Zu den wichtigsten Kriterien zählen Standort und Infrastruktur, Energie und Versorgung, Baustoffe und Konstruktion sowie Komfort und Raumluftqualität. Das Bildungszentrum Hofen in Frastanz vermochte für die klimafreundliche Sanierung und Erweiterung in all diesen Punkten zu überzeugen.

Von der Schule zum Bildungszentrum
Von Mai 2019 bis Februar 2021 wurde die bestehende Volksschule Hofen um 16,5 Millionen Euro netto nach den Plänen von Pedevilla Architects saniert und erweitert. Mittlerweile finden im Bildungszentrum die Kinderbetreuung, der Kindergarten Hofen und die Volksschule ihre Heimat.

Das im Jahr 2020 fertiggestellte Frastanzer Bildungszentrum erreichte bereits bei der Bewertung durch den Kommunalgebäudeausweis 969 von 1.000 möglichen Punkten. Damit zählt das Bildungszentrum Hofen zu den Top 3 der bisher 125 kommunalen Vorzeigebauten in Vorarlberg. Ökologische Höhepunkte sind unter anderem die Beheizung durch das örtliche Biomasse-Fernwärmenetz, die Photovoltaikanlage und die kontrollierte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung.

„Nachhaltige Architektur ist mittlerweile ein fester Bestandteil heimischer Bau- und Sanierungsprojekte. Damit setzen die österreichischen Architektur- und Planungsbüros wichtige Schritte in Richtung Klimaneutralität 2040“, freut sich Klimaschutzministerin Gewessler. Sie sei beeindruckt von der herausragenden Qualität der Einreichungen in diesem Jahr und es freue sie besonders, dass die Zahl der Sanierungen und Weiterentwicklungen von Bestandsgebäuden stetig wachse, so die Ministerin.

Freude ist groß
Aufgrund der Covid-19-Situation fand die Verleihung des Staatspreises nicht wie zuerst vorgesehen in Wien, sondern online statt. Doch das tat der Freude in Frastanz keinen Abbruch. „Die Auszeichnung ist das Ergebnis der hervorragenden Leistung des gesamten Planungsteams“, freut sich der im Rathaus projektverantwortliche Bauamtsleiter Ing. Robert Hartmann. Die Gemeindevertretung habe bereits im Jahr 2010 beschlossen, dass die Gemeindeprojekte mit dem Ziel nachhaltig zu bauen, umzusetzen seien. „Dies wurde bei diesem Projekt konsequent bis ins letzte Detail durchgeführt“, so Hartmann.

„Die Auszeichnung ist eine Bestätigung für den konsequenten Weg, den die Marktgemeinde Frastanz in den Bereichen Nachhaltigkeit sowie Umwelt- und Klimaschutz seit Jahren geht“, ist Bürgermeister Walter Gohm überzeugt. Er sprach den Architekten, Fachplanern, Pädagogen*innen und Mitarbeitern der Marktgemeinde Frastanz für die ausgezeichnete Umsetzung dieses Generationenprojektes seinen herzlichen Dank aus.

Link: 
Staatspreis des Klimaschutzministeriums
 

AAAA

Staatspreis für Bildungszentrum

Fotoquelle: Pedevilla Architects-Gustav Willeit

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