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Gelungene Vernissage von HALTESTELLE KUNST

Am 28. Mai 2026 wurde in der Galerie K3 in Satteins die diesjährige Ausgabe von HALTESTELLE KUNST feierlich eröffnet.

Fotoquelle: © David Kathrein für Regio

HALTESTELLE KUNST bringt Kunst dorthin, wo Menschen im Alltag unterwegs sind: an Bushaltestellen in allen 14 Walgauer Gemeinden. Die teilnehmenden Gemeinden unterstützen das Projekt ausnahmslos und ermöglichen damit eine regionale Kulturinitiative, die Kunst niederschwellig und öffentlich zugänglich macht. Bei der Vernissage standen vor allem die Werke der bildenden Künstler:innen im Mittelpunkt. In der Galerie K3 wurden die Originale jener Arbeiten gezeigt, die nun als großformatige Plakate an den Haltestellen im Walgau zu sehen sind. Die künstlerische Qualität der ausgestellten Arbeiten wurde von Gerhard Montibeller besonders hervorgehoben. Ergänzt wird HALTESTELLE KUNST durch literarische Beiträge. Neu ist in diesem Jahr, dass jedes Plakat mit einem QR-Code versehen ist, der direkt zum jeweiligen Beitrag führt. Damit können Interessierte direkt vor Ort mehr über Werk, Kunstschaffende und Text erfahren.

Blick nach vorne und zurück
Besonders erfreulich ist, dass die Plakate der vergangenen Ausgabe über ein Jahr lang im öffentlichen Raum hingen und laut Montibeller kein einziges beschädigt wurde. Für ihn ist das ein starkes Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Künstler:innen und dem Projekt. 

Auch ein Blick in die Zukunft wurde bei der Vernissage gewagt: Für 2027 gibt es bereits die Idee, die literarischen Beiträge stärker mit Mundart zu verbinden. Über QR-Codes könnten die Texte künftig nicht nur gelesen, sondern auch gehört werden – gesprochen von den Autor:innen selbst. Damit würden die unterschiedlichen Dialekte im Walgau sichtbar und hörbar gemacht. Gerade die feinen sprachlichen Unterschiede zwischen den Gemeinden könnten so Teil des künstlerischen Erlebnisses werden.