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Frastanz offiziell Klimaschutzgemeinde

Einstimmig bekannte sich die Gemeindevertretung von Frastanz bei der Sitzung am 23. September 2021 zum Klimaschutz.

„Um die schlimmsten Folgen des Klimawandels noch verhindern zu können, bleiben uns nur noch wenige Jahre Zeit“, ist Gemeinderätin Gerlinde Wiederin, Obfrau des Ausschusses „Lebensraum“ überzeugt. Es bedürfe dazu globaler Anstrengungen, man müsse aber gerade auch auf kommunaler Ebene jeden möglichen Beitrag leisten.

Dieser Ansicht sind auch alle anderen Gemeindevertreter*innen: Einstimmig wurde beschlossen, dass sich Frastanz zur offiziellen „Klimaschutzgemeinde“ deklariert. Damit verbunden sind auch konkrete Maßnahmen, die man in den nächsten Jahren umsetzen will: Die energetische Optimierung aller gemeindeeigenen Gebäude, der weitere Ausbau erneuerbarer Energie, der Ersatz von Ölheizungen durch CO2 neutrale Energieträger und vieles mehr.

Diese Vorhaben reihen sich in die Projekte als Klimabündnis- und e5-Gemeinde der vergangenen Jahre ein: So hat Frastanz beispielsweise das Bildungszentrum Hofen nach höchsten energetischen und bauökologischen Vorgaben errichtet, die Biowärme Frastanz mit den E-Werken und der Pfarre umgesetzt oder Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden wie dem Sozialzentrum oder dem Feuerwehrhaus errichtet. Zudem wurden nach Möglichkeit Elektro-Autos für den Gemeindefuhrpark angeschafft. Erst kürzlich wurde mit Caruso ein Car-Sharing-Angebot neben dem Rathaus installiert.

Die Marktgemeinde Frastanz will mit diesen Anstrengungen auch „Vorbild“ für Private sein. „Wir allein können die Welt nicht retten, aber Frastanz wird einen Beitrag leisten“, erklärte Bürgermeister Walter Gohm.

 

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