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Frastanz mit professioneller Sozialplanung

„Die gesellschaftliche Entwicklung und damit verbundene Veränderungen führen in vielen Bereichen zu Verunsicherung“, erklärte der Soziologe Dr. Simon Burtscher-Mathis bei der Sitzung der Frastanzer Gemeindevertretung am 23.09.2021. Er sprach der Gemeinde ein großes Lob dafür aus, dass man sich in Frastanz den damit verbundenen Herausforderungen stellt.

Dr. Simon Burtscher-Mathis (Fotoquelle: Jürgen Gorbach)

Frastanz ist einer der wenigen Gemeinden im Land, die sich vorgenommen hat, mit einem konkreten „Sozialplan“ gesellschaftliche Veränderungen zu beobachten und darauf zu reagieren. Initiiert von ihrer Vorgängerin Ilse Mock laufen die Fäden für diesen Sozialplan bei Vizebürgermeisterin Mag. Michaela Gort zusammen.

In den vergangenen Monaten hat sie mit einem kleinen Team und unter wissenschaftlicher Leitung von Dr. Burtscher-Mathis statistische Daten ausgewertet und mit Umfragen und in Fokusgruppen die soziale Situation in der Gemeinde analysiert.

Erfreulich zeigte sich dabei zum Beispiel, dass sich 89 Prozent der in der Gemeinde Wohnhaften sehr stark oder stark mit Frastanz verbunden fühlen. Die Angebote für Kinder und Familien werden von 81 Prozent für sehr gut oder gut gehalten. Auch die Situation der Jugendlichen wird von einer großen Mehrheit (67 Prozent) als sehr gut oder gut bewertet.

Die Analyse hat auch in einigen Bereichen Verbesserungsmöglichkeiten aufgezeigt, gerade was das Thema Wohnen anlangt. Sehr positiv wurde von der Gemeindevertretung die Nachricht aufgenommen, dass sich diesbezüglich die großen Sozialen Wohnbauträger Vogewosi und Alpenländische zur aktiven Mitarbeit bereiterklärt haben.

Der Sozialplan und die darin enthaltenen Empfehlungen soll eine Richtlinie für künftiges Handeln darstellen. Er wurde von der Gemeindevertretung einstimmig

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