„Viele Details machen die Lebensqualität in unseren Gemeinden aus, etwa das soziale Netz mit seinen vielen Angeboten, ein gutes Miteinander oder wirksame Hilfe, wenn man sie braucht. Darauf schauen wir in V:Süd gemeinsam“, so die Vertreter:innen der Regios und Gemeinden bei der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung in Bludenz.
Im neuen Sozialplanungsraum Vorarlberg Süd, kurz V:Süd, nutzen 37 Gemeinden der Regionen Walgau, Montafon, Klostertal-Arlberg, Großes Walsertal und Brandnertal über ihre Regios oder in direkter Kooperation gemeinsames Wissen und Erfahrungen. Sie arbeiten miteinander an Lösungen für aktuelle und künftige Herausforderungen: „Ziel ist es, im Sinne unserer Bürger:innen attraktive, leistbare und nachhaltige Infrastruktur- und Dienstleistungsangebote im Sozialbereich mitzugestalten“, so die Verantwortlichen aus Regionen und Gemeinden. Neben der abgestimmten Weiterentwicklung einzelner Bereiche geht es um den Blick aufs Ganze: „Wir wollen dort planen, gestalten und umsetzen, wo wir auch wirklich Möglichkeiten haben: Auf Gemeindeebene wird vieles konkret und wirkt praktisch.“
Erster Themenschwerpunkt: „Wohnen in Vorarlberg Süd“
In den kommenden zwei Jahren widmen sich die Gemeinden vertieft dem Thema „Wohnen in Vorarlberg Süd“. Aktuelle Fragen gibt es hier viele: Welche Handlungsmöglichkeiten haben Kommunen für leistbares, klimafittes Wohnen? Wie kann man mit leeren oder gering genutzten Gebäuden umgehen? Was trägt zu altersgerechtem Wohnen für alle Generationen bei? Für wen eignen sich Generationen-häuser? „Im Spannungsfeld von gesellschaftlichen Entwicklungen, der Leistbarkeit auch für die öffentliche Hand und dem Schutz von Boden, Umwelt oder Klima wird es verschiedenste Antworten brauchen“, sind die Kooperationspartner überzeugt. „Aus der gemeinsamen Arbeit in V:Süd erwarten wir uns konkrete Lösungsansätze, die in unseren Gemeinden weiterbearbeitet werden können.“