Wer an heißen Sommertagen Abkühlung sucht, findet in der Unteren Au beste Voraussetzungen vor. Die regelmäßigen Kontrollen des Vorarlberger Umweltinstituts zeigen, dass die Wasserqualität des Naturbadesees nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau liegt. Die untersuchten Werte erfüllen sämtliche Anforderungen an eine ausgezeichnete Badeeignung.
Der Badesee entstand in den 1960er-Jahren durch Kiesabbau und wird bis heute ausschließlich durch Grundwasser gespeist. Laut dem aktuellen Badegewässerprofil gilt die Untere Au als nährstoffarmes Gewässer. Die durchgeführten Untersuchungen weisen lediglich eine geringe bis mäßige Nährstoffbelastung auf, was sich positiv auf die Wasserqualität auswirkt.
Für die Bewertung werden während der Badesaison regelmäßig Wasserproben entnommen und analysiert. Dabei stehen insbesondere hygienische, chemische und biologische Kriterien im Mittelpunkt. Die aktuellen Ergebnisse belegen, dass weder bei den mikrobiologischen noch bei den chemischen Parametern Auffälligkeiten festgestellt wurden.
Die natürlichen Gegebenheiten tragen zur hohen Qualität des Gewässers bei. Im Einflussbereich des Sees befinden sich keine relevanten Einleitungen oder Zuflüsse, die die Wasserqualität beeinträchtigen könnten. Selbst wenn es in längeren Schönwetterphasen durch stärkeren Badebetrieb oder natürliche Prozesse zeitweise zu einer geringeren Sichttiefe kommt, hat dies laut Badegewässerprofil keinen Einfluss auf die hygienische Qualität des Wassers. Die im Zuge der Sanierung vorgenommenen Baggerarbeiten im See tragen zusätzlich zur Wasserqualität bei.
Mit seiner naturnahen Umgebung, den großzügigen Liegeflächen und der ausgezeichneten Wasserqualität bleibt das Naturbad Untere Au ein beliebtes Ausflugsziel für Familien, Sportbegeisterte und Erholungssuchende aus Frastanz und der gesamten Region.
Alle Infos zur Qualität der Badegewässer sind auf der Webseite der AGES zu finden.
