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Änderung bei Verrechnung der Friedhofsgebühren

Die Grabstätten-Gebühr wird nicht mehr jährlich, sondern entsprechend der Mindestruhezeit mit jeder Bestattung für 15 Jahre einmalig verrechnet.

Die Marktgemeinde Frastanz ist seit 01. Jänner 2020 für die Friedhofsverwaltung und somit auch für die Gebührenabrechnung zuständig. Alle, die ein Benützungsrecht für eine Grabstätte auf dem Friedhof Frastanz haben, bekommen in diesen Tagen eine Abrechnung zugeschickt.

Die Gebühr wird nicht mehr jährlich, sondern mit jeder Bestattung einmalig für 15 Jahre (Mindestruhezeit) verrechnet. Die Abgabe für 15 Jahre liegt nach der derzeitig gültigen Friedhofsgebührenverordnung bei € 525,00 für ein Sondergrab (Erdgrab), bei € 1.050,00 für eine Mauernische und bei € 435,00 für ein Urnengrab.

Erfolgt innerhalb der Mindestruhezeit eine neue Bestattung in das bestehende Grab, wird die bereits bezahlte Grabstätten-Gebühr aliquot berücksichtigt und die ausbleibende Gebühr bis zum Erreichen der neuen Mindestruhezeit (15 Jahre) vorgeschrieben.

Nach Ablauf des Benützungsrechtes (15 Jahre Mindestruhezeit) kann das Benützungsrecht für das Grab durch die Bezahlung einer Verlängerungsgebühr für 10 Jahre verlängert werden. Die Erneuerungsgebühr für die weitere Benützung der Grabstätte beträgt nach der derzeit gültigen Friedhofsgebührenverordnung € 350,00 für ein Sondergrab (Erdgrab), € 700,00 für eine Mauernische und € 290,00 für ein Urnengrab.

Unter Berücksichtigung der Mindestruhezeit hat die Marktgemeinde Frastanz alle Gräber auf dem Friedhof Frastanz und die letzten Strebefälle der einzelnen Gräber erfasst. Somit ergibt sich für das jeweilige Grab eine Gebühr, die in den nächsten Tagen verrechnet wird.

Broschüre
Der Rechnung liegt auch eine Broschüre bei, die über die Gebühren und den Friedhof Frastanz informiert: Die Pfarre Frastanz ist weiterhin für die Vergabe der Gräber zuständig. Die Marktgemeinde Frastanz ist für die Gebührenverrechnung und die Instandhaltung der Friedhofsanlage verantwortlich.

Weiterentwicklung

„Gemeinsam werden wir die Entwicklungen im Bereich der Begräbnisse genau beobachten und Maßnahmen für einen attraktiven und zeitgemäßen Friedhof setzen“, verspricht Bürgermeister Walter Gohm. Basierend auf einem Konzept werden neue Möglichkeiten für Urnenbestattungen geschaffen. Zudem wird ein Sammelgrab für jene eingerichtet, die keine Angehörigen mehr haben.

Mit Architekt DI Erich Steinmayr laufen derzeit Gespräche zur Weiterentwicklung des Friedhofs. Ein zentrales Vorhaben wurde mit dem Friedhofsgebäude bereits umgesetzt. Neben modernen Toiletten-Anlagen für Friedhofsbesucher gibt es dort auch einen Raum für die Bestatter sowie eine Mülltrennstation für Friedhofsabfälle.

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In Frieden ruhen - Broschüre (PDF, 857 kB)
 

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