Manfred Morscher

Manfred Morscher, Jahrgang 1955, wohnhaft in Feldkirch-Tisis, gebürtig aus Satteins, verheiratet, zwei erwachsene Töchter. Eine ist Apothekerin, die andere ist Lehrerin. Beide haben studiert. „Das war mir wichtig und ich bin sehr stolz auf meine Familie.“ Von der Marktgemeinde Frastanz wurde ihm heuer das Ehrenzeichen verliehen.

Energie und Arbeit
Ich bin jetzt seit 48 Jahren bei den E-Werken Frastanz und habe auch hier meine Lehre absolviert. Nach vielen Jahren beruflicher Tätigkeit, wurde ich zum Betriebsleiter ernannt. Ich habe ein tolles Team mit insgesamt 19 Mitarbeitern. Wir sind verantwortlich für die gesamte Stromversorgung von Frastanz, Biowärme, Internet, Telefonie und Kabelfernsehen. Es war mir immer sehr wichtig, dass wir nicht nur innerhalb der Geschäftszeiten miteinander zu tun haben, sondern dass wir auch außerhalb des Betriebes aufeinander schauen und uns gegenseitig helfen. Wir sind Kollegen und kommen miteinander sehr gut aus. In der Zentrale gibt es eine Notfalltaste. Diese bedeutet, dass alle Mitarbeiter einrücken sollen. Mit dieser Taste wird ein SMS abgesendet und alle Mitarbeiter informiert. Durch unser kollegiales Verhältnis kann ich sicher sein, dass wirklich alle einrücken, wenn ein größeres Ereignis eingetreten ist. Mein Bestreben ist es, dass Probleme offen und ehrlich besprochen und abgeklärt werden. Auch unsere Arbeitsstätte im Werk ist sehr idyllisch und einzigartig. Für diese Arbeitsstätte habe ich immer gekämpft, dass wir hierbleiben können.

Wir arbeiten auch zu 95% außerhalb von Frastanz. Unsere Arbeit führt uns nach Deutschland und ins Tirol. Wir betreuen seit 30 Jahren viele Schigebiete wie z.B. Lech, Warth, Zürs, Schröcken und ungefähr 45 Großbetriebe. Dort betreuen wir die Hochspannungsanlagen und planen diese auch selbst. Das hat mir immer sehr viel Spaß gemacht. Jeder Mitarbeiter ist bestrebt, sein Bestes zu geben, als wenn er selbst Betriebsinhaber wäre. Mein Bestreben ist einfach ein gutes Mitarbeiterklima zu schaffen, ein Miteinander und nicht ein Gegeneinander. In den letzten Jahren haben wir viele tolle Projekte realisiert und das hat uns zusammengeschweißt. Es ist mir einfach wichtig, als Team zu arbeiten. Nur dann kann meinerseits auch eine Akzeptanz von den Mitarbeitern erwartet werden.

Wasser und Kraft
Ein schöner und wichtiger Bereich sind für mich auch Kleinkraftwerke. Auch wir hier im Werk sind ein Kleinkraftwerk. In Vorarlberg gibt es ca. 150 dieser Kraftwerke. Dies war für mich immer sehr faszinierend. In der Zwischenzeit habe ich zehn dieser Kleinkraftwerke geplant und gebaut. Eines davon steht in See im Paznauntal. Es hat mich immer sehr gefreut, dass man mir das Vertrauen für die Planung und Ausführung entgegengebracht hat. Leider geht der Bau von Kleinkraftwerken eher zurück, was ich sehr schade finde. Der Grund sind die Wasserrechte, die meistens beim Land oder bei den Anrainern liegen. Ich finde natürlich auch Photovoltaik- und Windkraftanlagen super, jedoch sind diese abhängig von Sonne oder Wind bzw. sehr wetterabhängig. Mich fasziniert die Wasserkraft, denn diese habe ich 24 Stunden für die Stromversorgung zur Verfügung. Für Kleinkraftwerk-Besitzer ist nicht in erster Linie das Geld maßgebend, sondern die Faszination. Der Verdienst fließt wieder in die Beseitigung von Schäden oder Reparaturen.

Ich bin mit 15 Jahren zu den E-Werken gekommen und habe den Beruf von der Pike auf gelernt. Ich bin als Betriebsleiter der E-Werke Frastanz sehr stolz, dass wir noch ein eigenes Kraftwerk haben und Energieversorger sind. Wir spüren in Frastanz, dass wir von den Einwohnern anerkannt und geschätzt sind. Mir ist und war es immer wichtig, dass wir bei Grabungen eine saubere Baustelle hinterlassen. Ich stoße immer auf offene Ohren bei den Einwohnern von Frastanz und fühle eine große Wertschätzung. Unser kleinstes Kraftwerk mit 500 Watt ist im Nenzinger Himmel auf einer Alpe. Die Energie wird in einer Autobatterie gespeichert und mittels Zerhacker in normalen Strom umgewandelt. Die anderen Kleinkraftwerke sind in der Valduna, Latschau und drei im Walsertal. Hauptsächlich dienen sie der Versorgung von Alpen mit Strom. Teilweise waren Grabungsarbeiten von 4 - 8 Kilometern notwendig, um die Anlagen zu installieren.

Ich bin sehr stolz auf meine Erfahrungen, die ich mir bei den E-Werken angeeignet habe. Nur durch viel Verzicht von Seiten meiner Frau kann ich diesen Beruf ausüben. Sie hat immer das Verständnis für meinen Beruf und meine ehrenamtlichen Tätigkeiten aufgebracht und unterstützt mich in allen Belangen. Was mir etwas fehlt, ist meine persönliche Freizeit. Wenn mir Zeit bleibt, gehe ich mit meiner Frau wandern oder spazieren und ich kann mit ihr über meine Probleme sprechen. Sie hilft mir alle Anforderungen zu meistern und ist mein Juwel. Ich habe auch von Seiten der E-Werke Geschäftsleitung immer eine große Wertschätzung und Vertrauen erfahren. So konnte ich auch meine Visionen immer nach meinem Sinne umsetzen und bin stolz darauf, dass ich nie ein Projekt in den Sand gesetzt habe.

Feuer und Engagement
Auch in meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als Bezirksfeuerinspektor war es mir immer ein Anliegen, mit anderen Rettungsorganisationen wie Rotes Kreuz, Bergrettung, Wasserrettung und Polizei im Bezirk Feldkirch zusammen zu arbeiten. Ein kollegiales Verhältnis zu den Menschen in diesen Organisationen hat mir immer geholfen, wenn es Probleme bei Einsätzen gab. Es ist einfach erfreulich für mich, einen wertschätzenden Umgang zueinander zu pflegen. Es ist wichtig, miteinander zu arbeiten und motivierend für mich. Im Jahr habe ich ca. 180 Termine wahrzunehmen. Das ist ein sehr großer Zeitaufwand und neben meinem Beruf eine große Herausforderung, da in unserem Bereich unsere Kunden 365 Tage im Jahr Strom, Internet, Biowärme etc. erwarten.

Auch ich spüre, dass mein Engagement als Bezirksfeuerwehrinspektor einmal aus Altersgründen zu Ende geht. Es ist für einen Nachfolger nicht einfach. Erfahrungswerte, Wissen und Können aus einigen Jahrzehnten müssen neu aufgebaut werden. Ich hoffe, dass wir auch in Zukunft in unseren Rettungsorganisationen derartige Personen haben, die sich für ihre Sache engagieren und vor allem viele Jahre diese Tätigkeit ausüben. Hoffentlich hält es die jetzige Generation auch aus, viele Jahrzehnte bei den Organisationen zu bleiben und somit ihre Erfahrungen weiter zu geben. Der Trend zeigt heute ein anderes Bild. Ich gebe jedoch die Hoffnung auf eine Trendwende nicht auf. Ich selbst habe 37 Feuerwehren mit ca. 2.200 Mitgliedern aus dem Bezirk Feldkirch zu betreuen.

Speziell die Jugend und die Pensionisten sind mir ein Anliegen. Es ist wichtig, auch der Jugend zu signalisieren, dass wir sie sehr wertschätzen. Es ist mir ein Anliegen, auch bei Veranstaltungen oder Jahreshauptversammlungen bei den Jugendlichen zu sitzen und ihnen damit zu zeigen, dass sie wichtig für die Organisation sind. Es ist mir ein Anliegen, für die Jugendlichen ein Vorbild zu sein. Ich war 30 Jahre lang auch Bewerter für die Naß-, Trocken- und Funkbewerbe bei den Feuerwehren. Heute spüre ich bei Treffen mit Jugendlichen, dass sie mich kennen und mit mir reden. Es ist wichtig, Verständnis für die Anliegen der Jugendlichen zu haben. Wenn eine Feuerwehr Sorgen oder Probleme hat, ist ein sofortiges Agieren notwendig, um die Probleme zu diskutieren und Lösungen zu finden. Besser ist es, sofort zu reagieren und nichts auf die lange Bank zu schieben. Ein offener und ehrlicher Umgang miteinander hilft mit, lösungsorientiert zu arbeiten. Der wichtigste Faktor ist, die Personen so zu nehmen, wie sie sind. Dann funktioniert die Zusammenarbeit.

Das Museum entsteht
Ein anderer Bereich ist meine ehrenamtliche Tätigkeit im Museum. Entstanden ist das Museum durch das Kraftwerk im ehemaligen Ganahl-Areal. Als die Firma Ganahl im Jahre 1985 ihre Pforten geschlossen hat, wurde entschieden, dieses von den E-Werken zu übernehmen. Das Kraftwerk in der heutigen Energiefabrik war aus dem Jahr 1922. Ich habe mich dann mit Josef Geiger, von dem ich sehr viel gelernt habe, zusammen getan. Dann wurde entschieden, dass ich die Bauleitung für die neue Druckleitung übernehmen soll. Ich war dann jedoch der Meinung, dass wir das alte Kraftwerk nicht einfach umbauen sollten. Es lief auch bis 7. Jänner 1997 ohne Probleme weiter. Ich ging dann zu Alois Hartmann, dem damaligen Geschäftsleiter, und diskutierte mit ihm den Vorschlag, das alte Kraftwerk nicht abzubrechen, sondern ein Museum daraus zu machen. Von ihm kam dann das Einverständnis zum Museum und dazu einen Verein zu gründen. Finanziell sagte er mir auch Unterstützung zu. Daraufhin wurde von mir der Museumsverein E-Werke Frastanz gegründet. Als ich unsere Mitarbeiter im Werk bzgl. Mithilfe befragte, sagten alle zu. So wurde von uns eine Planung durchgeführt, ein neues Gebäude gebaut und das alte Kraftwerk blieb bestehen. So kann einem Besucher sowohl die Technik alt und neu gezeigt werden.

Für den Umbau wurden 3000 ehrenamtliche Stunden von den Mitarbeitern geleistet und einer Eröffnung stand nichts mehr im Wege. Ein großartiger Unterstützer war der ehemalige Kultur-Landesrat Dr. Bischof. Dieser war ein großer Freund der Technik und bemängelte, dass es in Vorarlberg kein derartiges Museum gab. Dank seiner Hilfe konnte die Finanzierung durchgeführt werden und Architekt Joachim Schmidle half beim Konzept für das Museum mit. Auch von Landeshauptmann Dr. Sausgruber erfuhren wir große Unterstützung für das technische Museum. Aber auch der Feuerwehrverband in der Person von Peter Schmid - zuständig für Feuerwehrgeschichte - meldete sich zu Wort und fand das Museum in Frastanz als idealen Standort für die Präsentation der Feuerwehrgeschichte. Landeshauptmann Dr. Sausgruber war bei einer Sitzung anwesend und bat uns, ein Konzept zu entwickeln. Dies wurde von uns durchgeführt.

Das Museum wächst...
Inzwischen kam schon der nächste Interessent vom Roten Kreuz mit der Bitte, ein Rettungsmuseum einzurichten. Ernst Schwarz vom Roten Kreuz in Hohenems musste aus Platzgründen mit seinem Museum ausziehen und suchte einen Platz für seine Sammlung. So zog auch das Rettungsmuseum in unsere Museumwelt ein. Das stellte uns zum Teil vor große Herausforderungen, da wir immer wieder im Ganahl-Areal gezwungen waren, umzuziehen oder Decken einzuziehen. Der Zulauf von interessierten Gruppen wurde damit immer größer. Der nächste Bereich war der Ausbau des Feuerwehrmuseums. Unser damaliger Bürgermeister Harald Ludescher kannte in Wien Prof. Dr. Manfred Rützler und konnte diesen dazu bewegen, dass wir den "Wollaschopf" bekamen. Er war Besitzer dieses Areals. Bei einem Treffen zwischen mir und Prof. Dr. Rützler konnte ich mit ihm eine Vereinbarung über die Benutzung des "Wollaschopfs" treffen. Er war ebenfalls ein begeisterter Sammler und hatte viele Exponate von Feuerwehren in seiner Sammlung. Nach einem von uns erstellten Konzept wurde der Schopf dann entsprechend ausgebaut. Ein Gespräch zwischen Landeshauptmann Dr. Sausgruber, unserem Bürgermeister Mag. Eugen Gabriel und mir ergab ein positives Ergebnis.

Die ganze Planung und Ausführung wurde von Bürgermeister Mag. Eugen Gabriel immer in jeglicher Hinsicht unterstützt und war mir eine sehr große Hilfe. Auf sein Wort konnte ich mich immer verlassen und diese Hilfe spornte mich zu immer neuen Visionen an. Er war uns auch eine sehr große moralische Stütze und stand immer hinter uns und zu seinem Wort. Dank seiner Hilfe konnten wir in einem 2 1/2 Stunden Gespräch die finanzielle Zusicherung der Landesregierung erreichen und konnten das Projekt durchführen. Bei einer Präsentation inkl. Kostenaufstellung auf einer Gemeindevertretungssitzung konnte ich nur noch staunen, dass alle für dieses Projekt stimmten und mir ihre Wertschätzung entgegenbrachten. So stand einer Realisierung meiner Visionen nichts mehr im Wege. Es ist mir wichtig festzuhalten, dass wir alle Arbeiten, Buchhaltung, Organisation etc. ehrenamtlich leisteten und alle Mitarbeiter mitgeholfen haben, eine Vision zu einer Realität werden zu lassen. Zusätzlich wurde noch innerhalb von zwei Monaten ein Lagerschopf gebaut. Prof. Dr. Manfred Rützler unterstützte uns nicht nur moralisch, sondern auch in finanzieller Hinsicht sehr stark.

...und wächst...
Die nächste Anfrage stellten Jäger aus Vorarlberg. Unser Mitarbeiter Kurt Moll stützte mich in der Entscheidung, auch diesen Bereich in die Museumswelt aufzunehmen. Ein großer Teil wurde von den Jägern selbst finanziert, da wir nicht so viel zur Verfügung hatten. Das Jagdmuseum ist sehr faszinierend, egal ob für Kindergärten, Schulen oder auch für Pensionisten. Es dient auch dazu, dass teilweise schlechte Image der Jagd aufzubessern und zeigt die vielfältige Arbeit der Heger und Pfleger in Vorarlberg. Die Führungen werden nicht von uns, sondern von Jägern durchgeführt. Es ist uns ein großes Anliegen, dass fachlich geschultes Personal die Führungen durchführen und entsprechende Informationen über jeden Teil des Museums geben können.

Letztes Jahr hatten wir 10.250 Besucher und mehr als 95% wurden von Fachpersonal geführt. Mein Ziel ist es, die Besucher nicht mit Texten voll zu stopfen, sondern fachlich zu informieren und Fragen beantworten zu können. Dazu wird unser Personal in Kursen und Schulungen auf die Aufgaben und Präsentationen vorbereitet.

Der nächste Schritt war das Grammophonicum von Reinhard Häfele. Die Exponate sind Besitz von H. Häfele und wir dürfen sie mittels Vertrag ausstellen. Die Führungen werden von ihm selbst durchgeführt. Es ist fast ein Phänomen, dass er die Vorträge so interessant gestaltet, dass ihm sogar Kindergartenkinder ohne Probleme zwei Stunden zuhören können, ohne unruhig zu werden.

Auch die Marktgemeinde Frastanz meldete sich mit dem Tabak-Museum zu Wort und kontaktierte mich. Mit unserer Architektin und einer finanziellen Hilfe der Marktgemeinde konnten wir auch diesen Bereich einrichten. Dank dem Archivar Thomas Welte, der uns sehr unterstützte, fand wieder ein interessanter Bereich in der Geschichte der Marktgemeinde Frastanz seine Heimat.

...und wächst noch weiter
Nicht zu vergessen ist das Film- und Fotomuseum, das von uns ebenfalls in der Museumswelt angesiedelt wurde. Aus Edelschrott in der Steiermark lernten wir einen 85-jährigen Mann kennen, der sein Leben lang Exponate aus diesem Bereich gesammelt hatte. Leider ist er inzwischen verstorben. Dieser hatte im Gemeindegebäude ein Museum eingerichtet. Leider interessierte sich niemand dafür und wollte es übernehmen. Bei einem Gespräch zwischen ihm und mir bei einem Treffen in Wien fand er Vertrauen in uns und überließ uns seine Sammlung. Auch für diesen Bereich haben wir Fachleute für die Führungen gefunden. Zufällig kamen wir auch mit einem Mann aus Kötschach-Mauthen in Kärnten ins Gespräch, der in einer großen Wirtschaft ein Kino eingerichtet hatte. Dieser teilte uns mit, dass er vorhatte, das Kino abzubrechen und ob wir es wollen. Daraufhin fuhren wir mit unseren Mitarbeitern mit zwei Lastwagen am Wochenende in die Steiermark, montierten alles ab und schafften alle Bestandteile zu uns. Zurzeit sind wir beschäftigt, im hinteren hohen Raum ein Kino einzurichten, dass wir in etwa in einem Monat fertigstellen wollen. Die Filmmaschinen sind aus dem Jahre 1959. Wir wollen natürlich niemandem Konkurrenz machen. Es werden ca. 27 Sitzplätze eingerichtet. Jede Sitzreihe hat drei Sitze aus verschiedene Kinos aus ganz Österreich. Wir freuen uns schon auf die erste Kinovorführung in der Museumswelt in Frastanz. Der Standort wird hinter dem Film- und Fotomuseum sein. Wir hoffen, dass wir bis Ende d. J. oder Anfang des neuen Jahres soweit sind.

Somit haben wir dann sieben Museen unter einem Dach, was es meines Wissens bisher in Österreich nicht gibt. Erfreulich war für mich, dass ich keinen Widerstand bei der Verwirklichung meiner Museums-Visionen hatte. Überall, wo ich hingekommen bin, fand ich offene Türen. Wir haben ein tolles Verhältnis zur Kulturabteilung in Bregenz und werden in vielfacher Weise unterstützt. Probleme werden ausdiskutiert und Lösungen gefunden. Andere Museen haben ein viel größeres Einzugsgebiet. Wir jedoch haben uns auf verschiedene Themen spezialisiert. Wir wollen nicht Durchzugsverkehr, sondern viele Menschen über unsere speziellen Exponate informieren und unseren Besuchern geschichtliches und fachliches Wissen näherbringen. Das ist unser Ziel und die Erfüllung einer meiner Visionen.

In einer meiner Visionen sehe ich auch, dass meine Funktion des Bezirksfeuerwehrinspektors nach 21 Jahren irgendwann zu Ende geht und ich meinen Platz für einen jungen Nachfolger zur Verfügung stellen werde. Nächstes Jahr am 01. Dezember 2020 werde ich in Pension gehen und mich zu 100% der Museumswelt Frastanz widmen. Ich freue mich auf mehr Freizeit und hoffe auf eine Pension in Gesundheit und mehr Zeit für meine liebe Familie. Für mich und meine Visionen ist es wichtig, dass unsere Museumswelt Anklang bei der Bevölkerung findet. Mundpropaganda ist die beste Art der Werbung. Ich und mein Team freuen uns sehr, wenn wir unsere Besucher begeistern können. Es trifft mich sehr, wenn ich von Frastanzern höre, dass sie von der Museumswelt noch nie gehört haben. Das müssen und wollen wir mit entsprechender Werbung ändern. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich euch mit meiner Begeisterung für unsere Museumswelt anstecken könnte. Die Verleihung des Ehrenzeichens der Marktgemeinde Frastanz am 02.02.2019 zeigte mir die große Wertschätzung für meine ehrenamtliche Tätigkeit.

Redaktion Frastanz / Autor: Reinhard Decker

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