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Gemeinsame Maßnahmen gegen den Schleichverkehr

Nach den bereits umgesetzten Sofortmaßnahmen in Fellengatter, folgen nun weitere Schritte, um die Bevölkerung auf der Letze zu entlasten.

Poller wurden in Fellengatter aufgestellt.

Poller wurden in Fellengatter aufgestellt.

Die Bezirkshauptmannschaft Feldkirch, die Abteilung Straßenbau des Landes Vorarlberg, die Stadt Feldkirch und die Marktgemeinde Frastanz haben gemeinsam Maßnahmen gegen den Schleichverkehr über die Letze festgelegt. Bis zur Umsetzung des Stadttunnels Feldkirch, der diesem Problem Abhilfe schaffen wird, sollen der Busverkehr vorrangig behandelt und lenkende Maßnahmen wie Geschwindigkeitsmessungen umgesetzt werden.

Ampel
Mit der Errichtung einer Ampelanlage in Tisis wird noch im Sommer 2019 der Stadtbus Feldkirch künftig laut Fahrplan über die Letze verkehren können. Mit einem Signalgeber wird die Ampel aktiviert, sodass der Bus ohne massiven Gegenverkehr von Fellengatter über die Letzestraße nach Tisis fahren kann. Das war aufgrund des massiven Verkehrsaufkommens in den letzten Monaten nicht mehr möglich.

Ebenso soll die Ampelanlage auch zu den Stoßzeiten zwischen 16 und 18 Uhr für alle Verkehrsteilnehmer in Betrieb sein, damit die Überfahrt für Schleichwegbenutzer an Attraktivität verliert. Das Fahrverbot in den Morgenstunden von 7 bis 8 Uhr bleibt wie bislang bestehen.

Mit Dauerzählstellen soll die Wirksamkeit dieser Maßnahme erfasst und bei Bedarf angepasst werden. Zudem sind sowohl mobile als auch fix installierte Radarboxen geplant. Sie dienen der Verkehrssicherheit auf diesem Streckenabschnitt.

Poller und Markierung
Im Bereich Fellengatter und Maria Grüner Straße wurden außerdem Poller installiert und auf der Letzestraße eine Bodenmarkierung mit dem Wortlaut „Achtung Kinder“ aufgetragen. „Eine Verkehrsentlastung der Wohnbevölkerung und vor allem auch mehr Sicherheit für Kinder, ältere Personen, Fußgänger und Radfahrer sind das Gebot der Stunde. Mit den ergriffenen Sofortmaßnahmen wurde dafür ein erster wichtiger Schritt gesetzt“, betont der Frastanzer Bürgermeister Walter Gohm.

Die nun folgenden Maßnahmen wie Ampelanlage, Verkehrszählung und Geschwindigkeitsmessung werden evaluiert und bei Bedarf angepasst, so der zuständige Verkehrsgemeinderat Mag. Rainer Hartmann beim Pressegespräch.

Weichenstellung für S-Bahn Projekt FL.A.CH.
Um dauerhaft eine Lösung für die geplagten Anrainer auf der Letze herbeizuführen, sind auch Maßnahmen des Fürstentums Liechtenstein wesentlich. Konkret sollen laut Land Vorarlberg sowie Stadt Feldkirch und Marktgemeinde Frastanz folgende Themen forciert werden:
- Die Umsetzung der S-Bahn FL.A.CH. soll intensiv vorangetrieben werden.
- Der weitere Ausbau des Busliniennetzes zwischen dem Fürstentum Liechtenstein und Frastanz/Feldkirch.
- Eine Weiterentwicklung des betrieblichen Mobilitätsmanagements in den Liechtensteiner Unternehmen.

Marktgemeinde Frastanz

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