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Neuer Durstlöscher im Jugendhaus

Die Verantwortlichen im Jugendhaus K9 wollen weg von den "Zuckerbomben".

Fotoquelle: Reinhard Decker

Fotoquelle: Reinhard Decker

Die Jugendlichen im Jugendhaus K9 konsumierten bisher hauptsächlich stark zuckerhaltige Getränke. Manche enthalten so viel Zucker, dass ein halber Liter bereits mehr als die maximal empfohlene Menge enthält, warnen Konsumentenschützer. Um eine neue Variante anbieten zu können, wurde als gesundes Getränk Apfelsaft in der 10 Liter Box eingeführt. Dieser wurde eine Woche in verschiedenen Varianten von den Jugendlichen getestet und als „sehr gut“ befunden.

Stark zuckerhaltige Getränke sind keine geeigneten Durstlöscher. Sie können auch eine Gewöhnung an den Süßgeschmack fördern. Das Zusammenspiel der Inhaltsstoffe bzw. die Wechselwirkungen sind noch lt. einer Studie der Gesundheitsförderung Schweiz ungenügend erforscht. Es werden auch unerwünschte gesundheitliche Wirkungen vermutet. Oft sind diese Getränke mit Vitaminen und anderen Substanzen angereichert. Diese sind weder für Jugendliche bzw. Erwachsene nötig. Eine ausgewogene Ernährung garantiert eine ausreichende Zufuhr aller notwendigen Nähr- und Schutzstoffe. 

Apfelsaft – so gesund ist das Getränk
Die Äpfel werden in der Mosterei gewaschen, gepresst und auf ca. 80 Grad erwärmt. Dann wird der reine Saft in Vakuum-Beutel abgefüllt und in einer Kartonbox gelagert. Dadurch bleibt der Apfelsaft ein Jahr haltbar. Geöffnet hält er zwei Monate. Bei der Verarbeitung kommen keinerlei Zusatzstoffe zum Apfelsaft. Durch die schonende Verarbeitung gehen die wasserlöslichen Stoffe und Vitamine praktisch vollständig in den Saft über. Durch die Erwärmung wird eine Gärung verhindert. Um den Fruchtzuckergehalt zu verringern, wird der Saft mit Mineral- oder Leitungswasser, je nach Geschmack, gemischt und so von den Jugendlichen getrunken.

Schon eine englische Volksweisheit sagt: „An apple a day keeps the doctor away (einen Apfel pro Tag und man kann sich den Doktor sparen)“. Als zusätzlicher Effekt spart das Jugendhaus K9 Plastikmüll. So hoffen die Verantwortlichen im Jugendhaus K9 einen kleinen Beitrag zur Gesundheit unserer Jugendlichen leisten zu können.

Text: Redaktion Frastanz/Reinhard Decker

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