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Ehrenamt vor den Vorhang

Die Marktgemeinde Frastanz hat am 19. Oktober 2018 ihre Vereine gefeiert.

Was wäre das Dorfleben ohne die vielen Vereine? Sie laden regelmäßig zu allen möglichen Veranstaltungen, sie sorgen für Begegnung, Austausch und Weiterbildung, sie bieten Kindern und Jugendlichen Spaß bei Spiel und Sport, sie pflegen Traditionen und Kultur, sind für die Umwelt, unsere Sicherheit und das soziale Miteinander im Einsatz.

„Was unsere Vereine und deren Funktionäre und Mitglieder ehrenamtlich leisten, das kann nicht hoch genug geschätzt werden“, betonte Bürgermeister Mag. Eugen Gabriel bei der Eröffnung des Ehrenamtsabends am vergangenen Freitag im Adalbert-Welte-Saal. Neben erheblichen finanziellen Unterstützungen - die Basisförderung beträgt heuer 440.000 Euro - werden die Leistungen der Vereine alle zwei Jahre auch mit einer Einladung zum Ehrenamtsabend gewürdigt.

Hauptorganisatorin Vizebürgermeisterin Ilse Mock lädt im Namen des Gemeindeausschusses für Familie, Soziales und Integration dazu Ehrenamtliche aller Frastanzer Vereine zu diesem Danke-Fest ein: Heuer konnte sie rund 180 Festgäste begrüßen.

Das bewährte Duo Robert und Robert sorgte schon vor Beginn des Programms für gute Stimmung, ein Team vom Jugendhaus K9 servierte dazu alkoholfreie Cocktails. Die Jugendarbeit stand auch im Mittelpunkt eines kurzen Vortrages: Jugendhaus-Leiter Fatih Kati berichtete dabei voller Freude von den ersten Erfahrungen im neuen Jugendhaus, das im Sommer eröffnet worden ist. Im Areal der Energiefabrik an der Samina haben die Jugendlichen jetzt zeitgemäße Räume und deutlich mehr Platz als früher im Haus „Kirchplatz 9“. Mit ein Grund, warum die Besucherzahlen deutlich gestiegen sind. Im K9 sind zwar drei professionelle Jugendarbeiter angestellt, aber auch hier spielt das Ehrenamt eine große Rolle: Jeweils zehn Jugendliche gestalten das Programm im K9 entscheidend mit und im Hintergrund schauen die Mitglieder des Trägervereins dazu, dass alles passt: Obfrau ist seit vielen Jahren Gemeinderätin Mag. Michaela Gort. Sie nutzte die Gelegenheit, sich bei allen ihren Mitstreitern für ihr Engagement zu bedanken.

Der gemischte Chor „SingKlang Amerlügen“ zeigte im Anschluss auf andere Weise, was ehrenamtliches Engagement bewirken kann: Chorleiterin Magdalena Fingerlos gründete vor drei Jahren einen Chor in Amerlügen. Bereits beim ersten Treffen kamen 19 Personen. Mittlerweile zählt der Verein 27 Mitglieder, die wöchentlich in der Volksschule Amerlügen ihre Sangeskünste trainieren. Für ihre Darbietungen gab es beim Ehrenamtsabend herzlichen Applaus.

„Mucksmäuschenstill“ war es im Anschluss beim Auftritt des „Tanzhaus Hohenems“: Seit 2007 gibt es dieses Ensemble, wo Mitglieder der Turnerschaft Hohenems gemeinsam mit Betreuten der Lebenshilfe Vorarlberg tanzen und damit Inklusion aktiv leben. Mit ihren tänzerischen Darbietungen, der spürbaren Freude am gemeinsamen Schaffen und einer anspruchsvollen Choreografie konnten die Akteure des Tanzensembles mit zwei Frastanzern restlos überzeugen.

Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen und hernach zur Tanzmusik von „Robert und Robert“ gab es bei bester Stimmung noch reichlich Gelegenheit zum Austausch.

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