e5-Auszeichnung

Die Marktgemeinde Frastanz hat bei der letzten Zertifizierung am 04. Oktober 2018 4 "e" erhalten.

Was für Köche die Hauben bedeuten, sind für energieeffiziente Gemeinden die sogenannten „e“, mit denen Gemeinden im Rahmen des e5-Programms ausgezeichnet werden. Die Marktgemeinde Frastanz ist seit 2003 beim e5-Programm, das sich dem Energiesparen und der nachhaltigen Entwicklung verschreibt. Die in Frastanz umgesetzten Maßnahmen wurden bei der vierten Zertifizierung vom Energieinstitut Vorarlberg mit vier von fünf möglichen „e“ ausgezeichnet.

„Frastanz verhalf nicht zuletzt der Naturwerteplan zu guten 63 Prozent und vier ‚e‘. Dieser ist ein optimales Instrument zum bewussten Umgang mit Naturschätzen der Gemeinde“, heißt es in einer Aussendung des Energieinstituts. Als Mitglied der Ökostrombörse setzte die Walgaugemeinde 2018 mit dem „Klimacent“ den nächsten Schritt: Nach einstimmigem Beschluss kompensiert Frastanz nicht nur die Nutzung von Strom, sondern auch von fossilen Energieträgern durch Sonderzahlungen.

„Das e5-Programm und die Zertifizierung sind wichtige Instrumente zur Standortbestimmung im Bereich Energie und Klimaschutz. Zugleich ist ‚e5‘ Innovation- und Informationsplattform und bildet die Grundlage für eine nachhaltige Zukunft“, so Bürgermeister Mag. Eugen Gabriel, der auf zahlreiche Maßnahmen zurückblicken kann.

Zahlreiche Umsetzungen seit 2003

Durch rege Beteiligung der Bevölkerung am Energieleitbild und der Erarbeitung eines Gemeinde- und räumlichen Entwicklungskonzeptes wurden die Weichen für ein lebenswertes Frastanz bereits vor Jahren gestellt.

Neben dem Beitritt zur Ökostrombörse, setzt die Marktgemeinde Frastanz immer wieder Photovoltaikanlage-Projekte wie auf den Dächern des Sozialzentrums oder der Feuerwehr um. Durch die Errichtung des Biomasseheizwerks im Jahr 2009 werden jährlich über 450.000 Liter Öl durch regionale, umweltfreundliche und nachwachsende Energieträger ersetzt.

Durch eine umfassende Sanierung der Mittelschule Frastanz 2009, die Umsetzung von zahlreichen Optimierungsmaßnahmen und dem innovativen Schülerbeteiligungsprojekt 50:50 unter der Leitung von Gerlinde Wiederin, konnte der Wärmeverbrauch der Schule in den letzten Jahren um über 60% reduziert werden.

„Enkeltaugliche Maßnahmen“
Dies sind nur einige Beispiele, die in Frastanz seit dem Jahr 2003 umgesetzt worden sind. Weitere Projekte wie z.B. die Sanierung und Erweiterung der Volksschule und des Kindergartens Hofen zum Bildungszentrum Frastanz-Hofen nach ökologisch und energetisch optimierten Maßstäben folgen. „Um den energieeffizienten Weg konsequent weiter zu gehen, braucht es neben dem politischen Willen auch die Bereitschaft und Unterstützung der Bevölkerung diese enkeltauglichen Maßnahmen mit zu tragen und zu unterstützen“, so Ing. Markus Burtscher, der im Rathaus Frastanz für die e5-Agenden zuständig ist.

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