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Frastanz beschließt Investitionsbudget 2018

Einstimmig und mit viel Lob für die vorausschauende Finanzplanung angenommen wurde am 14.12.2017 von der Gemeindevertretung in Frastanz das von Finanzreferent Bürgermeister Mag. Eugen Gabriel vorgestellte Budget 2018: Bei einem Gesamtvolumen von 20,1 Millionen Euro werden im kommenden Jahr 4,9 Millionen Euro (23 Prozent) investiert. 

Mit einem neuen Bildungszentrum Hofen, wo Kleinkinder, Kindergartenkinder und Volksschüler unter einem gemeinsamen Dach betreut und unterrichtet werden sollen, steht in der Marktgemeinde Frastanz ein riesiges Investitionsprojekt vor der Tür: Über 16 Millionen Euro wird der Bau kosten, rund elf Millionen davon wird die Marktgemeinde stemmen müssen. Im kommenden Jahr sind dafür 800.000 Euro für die Detailplanung des Projektes durch das Südtiroler Architekturbüro Pedevilla vorgesehen. Baubeginn soll im Frühjahr 2019 sein.

Weitere vier Millionen Euro werden 2018 für Wasserversorgung (1,6 Millionen Euro) und Abwasserbeseitigung (880.000 Euro), für Straßen und Wege (660.000 Euro), eine Versorgungsstation beim Friedhof (370.000 Euro), Kinderspielplätze (180.000 Euro) und eine Photovoltaikanlage (110.000 Euro) investiert.

Die Pro-Kopf-Verschuldung wird bis zum Jahresende infolge dieser Investitionen auf 1.381 Euro steigen. Positiv wirken sich jedoch mehr Mittel aus dem Finanzausgleich des Bundes (plus 350.000 Euro) und die gute Entwicklung der heimischen Betriebe mit draus resultierenden Steuereinnahmen (plus 130.000 Euro) aus. Eine weitere Voraussetzung für die stabile Finanzlage ist der prinzipiell sparsame Umgang mit den Steuermitteln.

Frastanz steht vor großen Herausforderungen
„Nur so können wir die großen Herausforderungen der nächsten Jahre meistern“, verdeutlichte Finanzreferent Mag. Eugen Gabriel. Neben dem Bildungszentrum Hofen, welches das teuerste Hochbauprojekt in der neueren Geschichte von Frastanz darstellt, besteht auch bei der Volksschule und dem Kindergarten Fellengatter Handlungsbedarf. Investiert werden muss in den nächsten Jahren auch beim Bauhof bzw. für ein überregionales Abfallwirtschaftszentrum, für den Hochwasserschutz, für die Erneuerung der ARA Meinigen oder auch die Umsetzung der Verkehrskonzepte und der neuen Zentrumsgestaltung.

Vor der Abstimmung über den Budgetentwurf ließen es sich die Vertreter von FPÖ, Grünen und SPÖ nicht nehmen, dem Finanzreferenten und den beteiligten Mitarbeitern im Rathaus für die gute und vorausschauende Arbeit zu danken. Das Budget mitsamt den darin enthaltenen Gebührenerhöhungen wurde einstimmig genehmigt.

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