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Entwicklung des Ortszentrums

Ein belebtes Dorfzentrum mit gemütlichen Cafés, Bars, Geschäften, Büros und Wohnungen: Das wünschen sich die Frastanzer. Architekten aus der Marktgemeinde haben dazu einen Masterplan entwickelt.

Masterplan-Architekten-Team, Verkehrsplaner, Bürgermeister und Gemeinderat

Bürgermeister Mag. Eugen Gabriel (Mitte) mit dem Architekten-Team, dem Verkehrsplaner und Gemeinderat Mag. Rainer Hartmann.

Im Jahr 2011 wurde in Frastanz mit der Bevölkerung ein Gemeindeentwicklungsprozess gestartet. Dem Handlungsfeld „Zentrumsentwicklung und Außenraumgestaltung“ wurde besondere Priorität eingeräumt. Die Frastanzer Architekten DI Hermann Gort, DI Walter Müller, DI Peter Schneider und DI Martin Summer sowie der Bautechniker Ing. Markus Amann entwickelten einen Masterplan-Entwurf für das Ortszentrum, der im März 2016 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde. Die etwa 90 Besucher befassten sich dann in verschiedenen Arbeitsgruppen mit den Vorschlägen. Die vorgestellten Grundlagen wurden durchgehend sehr positiv bewertet und durch zusätzliche Ideen ergänzt. Diese Ideen wurden von den „Dorfzentrums-Architekten“ nach Möglichkeit in die Masterplanung eingearbeitet. Der überarbeitete Masterplan und der 2. Teil des Verkehrskonzepts „Straßen und Plätze“ wurde nun am 09. Juni 2017 der Öffentlichkeit präsentiert.


Dorfplatz für alle

Eine zentrale Rolle spielt im Masterplan ein neuer Dorfplatz beim Gasthaus Kreuz, der zum Verweilen einladen und für Veranstaltungen zur Verfügung stehen soll. Ein Teil des Platzes soll sich über die derzeitige L67 erstrecken und zukünftig als „Shared Space“ von motorisierten Verkehrsteilnehmern, Fußgängern und Fahrradfahrern gleichermaßen benützt werden. Anschließend an den Dorfplatz ist laut Architekten ein Gemeindehaus geplant, das eine Nutzungsvielfalt für Verwaltung, Dienstleistungsbetriebe und Vereine bieten könnte. In welchem Zeitraum der Dorfplatz und das Gemeindehaus realisiert werden können, gilt es noch abzuklären. Konkrete bauliche Maßnahmen stehen allerdings bereits bevor.

Saminapark
Nachdem Friseur Moll das Geschäftslokal samt Wohnungen in Abstimmung auf eine angedachte Zentrumsverbauung generalsaniert hat und die E-Werke die Firmenfassade erneuern wird, erfolgt mit dem Bau des Saminaparks ein ganz wichtiger Schritt im Gemeindeentwicklungsprozess. Die Privatinvestoren E-Werke Frastanz und Raiffeisenbank Frastanz-Satteins haben den Saminapark für den Ortskern in Frastanz entwickelt. Im Projekt sind auf einer Gesamtfläche von mehr als 3.200 m² - situiert auf dem Parkplatz der E-Werke und der Raiba - drei Gebäude vorgesehen. Darin sollen die Post, eine Bäckerei mit Tagescafé, eine Eisdiele, ein Appartement-Hotel mit ca. 25 Zimmern, Büros und exklusive Wohnungen Platz finden. Mit dem Bau soll im Herbst 2017 gestartet werden. Entlang der Hauptmann-Frick-Straße sollen weitere Wohn- und Geschäftsflächen erbaut werden. Ein für heuer angesetzter Architekturwettbewerb wird konkrete Ergebnisse bringen.

Verkehrslösungen
Dipl.-Ing. Anton Gächter vom Verkehrsplanungsbüro Besch und Partner erklärte den Interessierten das Verkehrskonzept für das Ortszentrum. Neben dem Dorfplatz - mit gemeinsamer Nutzung für alle Verkehrsteilnehmer – sind neue Wege für Fahrradler und Fußgänger angedacht. So ist unter anderem eine neue Brücke über die Samina im Konzept enthalten.

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